Adolf Reichwein (1898-1944) war ein bedeutender Reformpädagoge und Kulturpolitiker. Zahlreiche Schulen in Deutschland tragen seinen Namen und halten die Erinnerung an einen mutigen Menschen wach, der als Mitglied des Kreisauer Kreises aktiven Widerstand gegen das NS-Regime leistete und 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
Videoprojekt mit Schüler*innen der Adolf-Reichwein-Schule in Berlin – unter Leitung der Lehrkräfte Sabine Waskönig, Reiner Uhlig und dem Künstler und Medienpädagogen Matthias Schellenberger mit Unterstützung des Vereins Vincentino e.V. (Berlin, 2012).
Das pädagogisches Handeln von Adolf Reichwein wirkt bis heute. Er begriff die Schule nicht als reinen Lernort, sondern als Lebens- und Demokratiegemeinschaft. Wer von klein auf erfährt, dass die eigene Stimme zählt und das Mitwirken das Umfeld verändert, entwickelt die Resilienz, die unsere heutige Demokratie gegen Extremismus und Populismus stärkt.